Robert Jungk wäre im Mai 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnern viele Gruppen und Institutionen, auch das NWZ an ihn und seine Ideen und wollen sie in aktuelle Diskussionen einbringen. Auf dem zentralen Symposium in der Böll-Stiftung geht es um das vielfältige Wirken Robert Jungks als Aktivist der Friedensbewegung, als Streiter gegen Atomkraft, als Vordenker der Zukunftsforschung und als Verfechter einer breiten Partizipation der Menschen.
Unter anderem mit:
Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Bevollmächtigte des Landes NRW beim Bund
Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung
Prof. Dr. Rolf Kreibich, World Future Council
Podiumsgespräch
Robert Jungk - Ein Leben für die Zukunft
Einen Tag vor dem 100. Geburtstag von Robert Jungk diskutieren Experten und Wegbegleiter in der Urania die damalige und die heutige Wirkung des streitbaren Autors und Vordenkers. Prof. em. Dr. Elmar Altvater, Institut für Politikwissenschaften, Freie Universität Berlin Wolfram Huncke, ehem. Chefredakteur von "Bild der Wissenschaft", Herausgeber von "Gestern ist heute: Heinz Haber und Robert Jungk im Disput um die Zukunft", München Moderation: Manfred Ronzheimer, Wissenschaftsjournalist, Berlin
Ein höchst spannendes Thema erwartet Sie zum nächsten Berliner Zukunftsgespräch:„Sind apokalyptische Szenarien (Zukunftsbilder) für zukunftsfähiges Handeln notwendig?“ Szenarien dienen seit Jahren der Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft, um langfristig bessere und sicherere Entscheidungen zu treffen. Apokalyptische oder Katastrophen- Szenarien, die auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen, sind seriöse Zukunftsdokumente. Herausragende Podiumsgäste werden am 8. April 2013 von 19:30 bis 22:00 Uhr gemeinsam mit Ihnen erörtern, welche Rolle diese „Frühwarnsysteme“ auf das Handeln jedes Einzelnen haben. Der RBB wird das Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Plenum in einer Version von ca. einer Stunde als „Forum im Inforadio“ am 14. April um 11:05 Uhr, 16:05 und 21.05 Uhr ausstrahlen.
Robert Jungk wäre im Jahr 2013 100 Jahre alt geworden. Deswegen wird in diesem Jahr an Robert Jungk und vor allem seine Ideen erinnert.
In Salzburg organisiert die von Jungk selbst gegründete „Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen“ Veranstaltungen im Jubiläumsjahr in Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen und Institutionen.
Ziel ist es, die Ideen des Aktivisten der Friedensbewegung, des Streiters gegen Atomkraft, des Vordenkers der Zukunftsforschung und des Verfechters von breiter Partizipation der Bevölkerung in aktuelle Diskussionen einzubringen.
Auf www.robertjungk100.org sind Informationen zu den Planungen und den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zu lesen.
Weitere Themen sollten ggf. dem Netzwerkbüro rechtzeitig übermittelt werden, selbstverständlich auch telefonisch oder per E-Mail (michael.sommer@gmx.de).
Wir freuen uns, Sie / Euch in Berlin begrüßen zu dürfen.
„Medienbildung trifft Zukunftsforschung! …und was war 2025?“
„Am 26.11.2012 durften wir mehr als 160 TeilnehmerInnen im Roten Rathaus begrüßen und arbeiteten gemeinsam – der Zukunft zugewandt – mit verschiedenen Methoden und an spannenden Themen. Nur noch ein Klick und Sie tauchen ein, in die Dokumentation zum Fachtag mit allen Redebeiträgen (Staatssekretäre, Prof. Kaminski, Dr. Bernhard Albert (Netzwerk Zukunft, Podium und Plenum), den Ergebnissen aus den Arbeitsgruppen, Impressionen und den Links zu den Partnern vom Markt der Vernetzung.“
Stefan Peter, Projektleiter BITS 21
Von Grasmöbeln, 1€-Jobs und Anderem
Die workstation ist in der Projektelandschaft der Offenen Werkstätten und des Urban Gardening eine frühe Pionierin. Recycling, vielmehr Upcycling, hatten die GründerInnen von Anfang an im Programm. Und bevor der rege Kauf und Tausch losging, war bereits das erste Berliner Projektelastenfahrrad eigenhändig gebaut, damit die Materialien auch umweltfreundlich abtransportiert werden konnten.
Die workstation mischte ebenfalls beim ersten Berliner Stadtpark im BürgerInnen-Park - die Laskerwiese - mit und pflanzte Sitzmöbel im Mauerpark, zwecks »Naturerweiterung, Thematisierung der Bebauungsproblematik, Partizipation«. Und Rosa Rose, berühmter zwangsgeräumter Friedrichshainer Gemeinschaftsgarten, steht auch eng mit der workstation in Verbindung…
Die workstation ist ein Möglichkeitsraum der besonderen Art. Hier soll/kann mensch alles Mögliche selber machen, vor allem aber sich seine eigenen Gedanken. Es geht um den neuen, den eigenen Reim: Wie man eigentlich leben und arbeiten will...
workstation ideenwerkstatt berlin (Hg.)
Von Grasmöbeln, 1-€-Jobs und Anderem - ein Portrait der workstation ideenwerkstatt berlin