Selbstdarstellung des
NETZWERK ZUKUNFT
Der NETZWERK ZUKUNFT - Gesellschaft für Zukunftsgestaltung e.V. wurde im Jahr 1989 mit dem Ziel gegründet, Zukunftsforschung und bürgerschaftliches Engagement für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung im Sinne Robert Jungks zu stärken. Der Verein ist satzungsgemäß auf drei Gebieten aktiv:
- Förderung der Wissenschaft
- politische Bildung
- Jugendhilfe
Das NETZWERK ZUKUNFT ist Herausgeber der Zeitschrift ZUKÜNFTE in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in Deutschland und Europa, die gezielt zu Zukunftsthemen arbeiten. Das Büro der Redaktion befindet sich im Haus der Demokratie in Berlin.
Das Netzwerk befasst sich mit der Einführung und Fortentwicklung von Methoden der Partizipation wie beispielsweise Zukunftswerkstätten, Planning for Real, Bürgerhaushalten und Zukunftskonferenzen.
Im wissenschaftlichen Bereich fördert und fordert es die Weiterentwicklung und den Einsatz von Methoden der Zukunftsforschung, darunter die Szenariomethoden und die Delphiforschung.
Das Netzwerk tritt darüber hinaus mit den Berliner, Wiesbadener und Gelsenkirchener Zukunftsgesprächen an die Öffentlichkeit.
Das NETZWERK ZUKUNFT engagiert sich seit 8 Jahren auch verstärkt im Jugendbereich. Es ist Träger der bundesweit bekannten Jugendnachrichtenagentur Sinnflut und des Filmprojekts der "Nachhaltige Filmblick", dessen Spots derzeit sowohl im Berliner Fenster der Berliner Verkehrsbetriebe als auch als Vorfilm in 24 Berliner Kinos gezeigt werden. Außerdem ist es im Bereich interkultureller Jugendbegegnungen aktiv.
Der Verein hat rund 130 Mitglieder. Das sind Institutionen, Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur sowie engagierte Privatpersonen.
Er veranstaltet in regelmäßigen Abständen Zukunftsgespräche zu aktuellen Themen aus den Bereichen, Stadtplanung, Partizipation, Gesellschaftsentwicklung, Gesundheit, Ökologie, Technik, Bildung, Lebensstile und Zukunftsforschung. Dabei geht es nicht allein um die profunde Darstellung eines Themas, sondern insbesondere um die dazu gehörenden Zukunftsaspekte. Wünschenswertes, Fantastisches und Visionäres sind explizit Teil der Veranstaltungen, bei denen aber im Sinne proaktiver Zukunftsgestaltung immer auch über die Umsetzung und die Realisierung von Zukunftshoffnungen nachgedacht wird.
Der Verein verfügt im deutschen Sprachraum über 29 NETZWERK Knoten. Die lokalen Ansprechpartner präsentieren jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte und arbeiten weit gehend eigenständig. Näheres unter http://www.netzwerk-zukunft.de/knoten.htm oder in der Zeitschrift ZUKÜNFTE.
Das NETZWERK ZUKUNFT arbeitet überwiegend ehrenamtlich. Für einzelne Projekte gibt es zeitlich befristete Projektfinanzierungen mit entsprechenden Stellenanteilen. Die Buchhaltung und Mitgliederverwaltung wird mit einem Stellenanteil von 25 Stunden monatlich durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Die Redaktionsstelle umfasst etwa 10 Stunden pro Woche. Die restliche Arbeit erfolgt durch die NETZWERK Knoten und den Vorstand, in dem Mitglieder aus Berlin, Cottbus, München, Frankfurt am Main, Potsdam und Essen aktiv sind.
Die Mitglieder des Vorstands und des Vereins haben in der Regel einen sozialwissenschaftlichen, künstlerischen, pädagogischen oder naturwissenschaftlichen Hochschulabschluss und sind in diesen Bereichen auch beruflich aktiv. Sie verfügen zusätzlich über langjährige Erfahrungen in der Zukunftsforschung, in Bürgerbeteiligungsverfahren, in der redaktionellen Arbeit, im Projektmanagement, in der Pädagogik und/oder in der Jugendarbeit.
Das NETZWERK ZUKUNFT bietet Partizipationsmöglichkeiten in aktuellen Projekten, in den NETZWERK Knoten, bei der Konzipierung und Durchführung von Zukunftsgesprächen, durch die Mitarbeit bei der Zeitschrift ZUKÜNFTE und in der Öffentlichkeitsarbeit.
Bei den erweiterten Vorstandssitzungen haben alle Mitglieder und auch engagierte Externe die Möglichkeit sich mit ihren Themen und Projektideen einzubringen.
Im Netzwerk freut man sich über ein langfristiges Engagement, doch bei konkreten Vorhaben ist auch ein kurzzeitiges, begleitetes Engagement möglich.
Insbesondere in der Jugendarbeit des Netzwerks gibt es eine Reihe von Aktiven, die mitarbeiten, ohne sich durch eine Mitgliedschaft zu binden. Auch für diese ist das NETZWERK ZUKUNFT offen.
Aufgrund der fast ausschließlich ehrenamtlichen Arbeitsweise und der stark ausgeprägten Vernetzungsstrukturen werden von den aktiven Mitgliedern ein hohes Maß an sachkompetentem, eigeninitiativem und eigenverantwortlichem Handeln und eine hohe soziale Kompetenz in der Kommunikation erwartet.
home
|