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"ZUKÜNFTE - Zeitschrift für Zukunftsgestaltung & vernetztes Denken" ist die einzige in Deutschland erscheinende interdisziplinäre Zeitschrift für Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Das vierteljährlich publizierte Magazin nähert sich auf etwa achtzig Seiten zukunftsrelevanten Themen und Trends. Ausgewiesene Expertinnen und Experten nehmen zu grundlegenden Zukunftsfragen Stellung und eröffnen einen gesellschaftlichen Dialog über nachhaltige Perspektiven.
Das Autorenspektrum der Zeitschrift ZUKÜNFTE ist breit: das etablierte- Politik und Wirtschaftsmanagement beteiligt sich ebenso am Dialog wie die "Alternativszene" und wissenschaftliche Forschungsinstitute. Artikel steuerten u. a. Franz Alt, Johannes Rau, Udo Ernst Simonis und Pierre Bourdieu bei.
Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Neue Zukunftstechnologien, Soziale Innovationen, Nachhaltige Produktionsweise, Zukunftsfähige Unternehmenstrategien und Neue Lebensstile. Neben Lösungsvorschlägen in den entsprechenden Fachgebieten verfügt ZUKÜNFTE über einen umfassenden Service-Teil, der über neue Literatur, Termine und "futures news" informiert.
Die Zeitschrift ZUKÜNFTE wurde von 1990 gemeinsam vom Sekretariat für Zukunftsforschung (damals noch mit Sitz in Gelsenkirchen) und der Gesellschaft für Zukunftsgestaltung - NETZWERK ZUKUNFT e.V. gegründet und bis 2001 gemeinsam herausgegeben. Seit 2001 gibt das NETZWERK ZUKUNFT - Gesellschaft für Zukunftsgestaltung e.V., deren Gründungskuratorium u. a. Lea Rosh, Robert Jungk, Rolf Kreibich und Riccardo Petrella angehörten, die Zeitschrift allein heraus.
Seit Juni 1997 ist das Magazin "future management - forum für zukunftsfähiges wirtschaften" Teil der ZUKÜNFTE. Themenzentriert bildet diese Rubrik Forum für die praxisrelevante Diskussion ökonomischer Aspekte der Nachhaltigkeit.
Im Mai 1998 fusionierte die Zeitschrift mit dem "forum bürgerbewegung", die seither den neuen Mittelteil der ZUKÜNFTE bildet. In diesem Forum für Bürgerbeteiligung & gesellschaftlichen Dialog werden Initiativen und Modelle der Bürgerbeteiligung, des gesellschaftlichen Dialogs und der demokratischen Vernetzung von Zukunftswissen vorgestellt. Im Vordergrund stehen bürgergesellschaftliche Projekte wie z.B. die kommunalen Aktivitäten für eine "Lokale Agenda 21". Die Fusion der ZUKÜNFTE mit dem "forum bürgerbewegung", dessen Wurzeln in der demokratischen Revolution des Herbstes 1989 liegen, bietet nicht zuletzt die Chance, einen Ost-West-Dialog über elementare Zukunftsfragen zu entwickeln, in dem sich auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf Zukunftsgestaltung widerspiegeln können.
Auf einen Zusammenschluss mit der Zeitschrift Wechselwirkung im April 2002 wurde nach wenigen Ausgaben verzichtet, um das inhaltliche Niveau der Zeitschrift ZUKÜNFTE und ihren unabhängig Status zu erhalten.
ZUKÜNFTE-Hefte sind (fast) zeitlos: In jedem Themenheft der ZUKÜNFTE schreiben profilierte Expert/innen zu Themen wie: Nachhaltige Entwicklung, Technologiebewertung, neue partizipative Demokratiemodelle, Konzepte zur Zukunft des Sozialstaats u.v.a.m.
Auch viele ältere Ausgaben sind noch lieferbar!
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